Was spaltet uns, was hält uns zusammen?

Polarisierung und Spaltung, Beschleunigung und Eskalation

Ist die Gesellschaft gespalten? Wie?

Der öffentliche Diskurs ist weniger von Mäßigung und Interesse an anderen Meinungen geprägt, sondern von Zuspitzung und festen Überzeugungen. Davon, dass die eigene Meinung die einzig wahre ist, sind die meisten Menschen überzeugt. Gerade die Kommunikation in sozialen Netzwerken verdeutlicht das. Zugespitzte Tweets und scharf formulierte Facebook-Postings verändern die Tonalität von Diskussionen. Hetze, reflexartiges Reagieren auf Überschriften und eine weit verbreitete Unfähigkeit zur sprachlichen Mäßigung sind in politischen Debatten  zu beobachten. Soziale Netzwerke können geradezu als „aufmerksamkeitsökonomische Brandbeschleuniger“ wirken und die Polarisierung der Gesellschaft fördern.
Fest steht: In Österreich und anderen Ländern ist das Gefühl einer gesellschaftlichen Spaltung weit verbreitet. Migration und Identitätspolitik, Armut und Verteilungspolitik, Globalisierung und Wertewandel – all diese Themen sind Aspekte einer gesellschaftlichen Situation, die in vielen Ländern der Welt zu einem Erstarken des Populismus geführt haben.

Fragen, die wir uns stellen müssen

  • Schwächen oder bereichern Debatten in sozialen Netzwerken den politischen, demokratischen Diskurs um wichtige Möglichkeiten des konstruktiven Austauschs?
  • Stiften sie womöglich Zusammengehörigkeit und Identität?
  • Lassen sich Debatten auch entschleunigen und deeskalieren, um gesellschaftlicher Spaltung und Populismus entgegenzuwirken?
  • Wie können wir Zusammenhalt schaffen und stärken?
  • Womit werden wir uns in Zukunft identifizieren?

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Der Diskurs zum Thema

Der Diskurs zum Thema findet am 12. November in Tulln statt - nähere Informationen folgen in Kürze!

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